GRESB Infrastructure ist ein globaler ESG-Benchmark für Infrastruktur und Real Assets, aufgebaut auf dem TCFD-Rahmenwerk und dem GHG Protocol. Jedes Jahr melden Assets über die GRESB-Bewertung Umweltleistungsdaten, um Investoren eine standardisierte Sicht auf ESG-Risiken zu geben. Das GHG Protocol verlangt eine doppelte Berichterstattung der Scope-2-Emissionen, und GRESB akzeptiert marktbasierte Werte. In der Praxis bedeutet das: Der Kauf und die Entwertung von Energieattribut-Zertifikaten (EACs), Zertifikaten für erneuerbare Energien (RECs) in Nordamerika, Herkunftsnachweisen (HKN) in Europa, Erneuerbare-Energie Herkunftsnachweisen (REGOs) im Vereinigten Königreich oder Internationale REC-Standard-Zertifikaten (I-REC) in Schwellenmärkten ermöglicht es einem Asset, in seiner GRESB-Einreichung Strom mit null CO₂-Emissionen zu beanspruchen. Diese Zertifikate fließen direkt in den GRESB Score des Fonds ein. Compliance-Teams müssen sie korrekt prüfen, denn ein besserer Score führt zu höheren Asset-Bewertungen und zu mehr Aufmerksamkeit durch ESG-orientiertes Kapital.


