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Was ist der Regelenergiemarkt?

Der Regelenergiemarkt ist ein Echtzeitsystem, das von Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) betrieben wird, um Stromangebot und -nachfrage abzugleichen – typischerweise in 15-Minuten-Abrechnungsfenstern nach ENTSO-E-Regeln. Er dient dazu, das Stromnetz physikalisch stabil zu halten – und sonst nichts. Energieattribut-Zertifikate sind etwas völlig anderes. Instrumente wie europäische Herkunftsnachweise (HKN) / Guarantee of Origin (GoO), nordamerikanische Zertifikate für erneuerbare Energien (RECs) oder britische Erneuerbare Energie Herkunftsnachweise (REGOs) (UK) erfassen die Umweltattribute der Stromerzeugung – nicht den physikalischen Fluss der Elektronen. Unternehmen, die Energie einkaufen, entwerten diese Zertifikate (man hört auch „stornieren“ oder „einlösen“) über nationale Register oder über Plattformen wie Soldera Virtual Accounts. Dieser Entwertungsschritt ist die Grundlage für ihr Scope-2-Emissionsreporting nach dem GHG Protocol. Die beiden Welten werden gelegentlich verwechselt, lösen aber unterschiedliche Probleme: Regelenergiemärkte halten Angebot und Nachfrage im Stromnetz in Echtzeit im Gleichgewicht, während Zertifikate eine buchhalterische Ebene sind, mit der Nachhaltigkeitsteams nachweisen können, woher ihr Strom stammt.

Regelenergiemarkt definiert

Noun
Global
Energy Markets
Pronunciation of Balancing Market Using IPA Characters
Artwork showing hydro, solar, biomass and wind icons
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